Romane

 

Der letzte Winter der ersten Stadt

»Ein Fafa hat kein zuhause. Er hat einen Beutel an der Hüfte und er hat seine Ketten. Er hat keine Wohnung, er hat die Welt. Zu einem Fafa sprechen die Geister. Alle, die er in seine Ketten binden könnte.«

Im Gefolge seiner Königin muss der Heiler, Koch und falsche Geisterseher Krai zum ersten Mal die Heimat verlassen. Gegen seinen Willen wird er am Hof der Ersten Stadt Teil des Intrigenspiels um das Erbe des scheinbar schwachen Kaisers. Ausgerechnet dessen unverschämte Kalligraphin Neschka zeigt Krai, dass die Welt nicht so einfach ist, wie er sie gern hätte.

Doch dann erkrankt die Königin und Krai wird klar, dass er über Leichen gehen würde, um sie zu retten … aber was, wenn das nicht reicht?

 

 

 

 Die Stadt am Kreuz

Mitten in der Wüste, über einem gewaltigen Flusskreuz, liegt die Stadt Duremm. Sie ist Nadelöhr und Umschlagplatz zugleich, ein gewaltiges Netz, das auf einem zerbrechlichen Gebilde aus Brücken, Seilen und Höhlenbauten ruht. Hier verschwinden Menschen, werden Intrigen gesponnen und manche Händler reich. Manch einer bleibt hier hängen wie Treibgut. 

Duremm ist die Stadt am Kreuz

Rafaela Creydt ist mit ihrem Erstling ein beachtlicher Wurf gelungen. Vor der phantastaischen Kulisse der ungewöhnlichen Wüstenstadt entspinnt die Autorin eine zutiefst menschliche Geschichte, in der es um nichts geringeres als Rache, Schuld, Vergebung und verlorene Träume geht. 

Helden gibt es in Duremm keine. Teklija wurde wegen dem vermeintlichen Mord an ihrer Herrin aus ihrer Heimat verstoßen. Arrian hat mit den Vorurteilen seinem Volk gegenüber zu kämpfen. Der einst gefeierte Kriegsherr Ruben Raviod scheitert daran, ein Leben ohne den Tempel auf die Beine zu stellen. Tresten ist hoch verschuldet und sucht verzweifelt nach einem Weg, an Geld zu kommen. Und die Geschichte der kleinen Ijana – die kennt niemand so wirklich. 

Sensibel, leise und zugleich bildgewaltig, entführt Rafaela Creydt mit Die Stadt am Kreuz in eine fremde Welt, bei deren Lektüre der Staub auf der Haut, der Geruch des Flusses und die Hitze der Sonne spürbar werden.

Inhalt:

Teklija na Kamatasai wurde ihr Leben lang darauf trainiert, ihre Herrin zu beschützen. Des Mordes bezichtigt, ihres Lebensinhaltes beraubt und nach Duremm verbannt, verfällt sie immer mehr dem Wahnsinn. Kurz entschlossen gibt Teklija ihrem Leben einen neuen Sinn, indem sie einem ehemaligen Feldherrn und einem kleinen Mädchen zu Hilfe eilt und das ungleiche Paar eigenmächtig zu ihren neuen Herren erklärt. Die Geschichte droht jedoch, sich auf dramatische Weise zu wiederholen, als die Tragödie ihrer Vergangenheit auch Teklijas neue Familie in Gefahr bringt.

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